Acta Historica Astronomiae Vol. 38

 

Jürgen Hamel, Isolde Müller, Thomas Posch  (Hg.)

Die Geschichte der Universitätssternwarte Wien

Dargestellt anhand ihrer historischen Instrumente und eines Typoskripts von Johann Steinmayr


Das heutige Institut für Astronomie der Universität Wien beherbergt eine bedeutende Sammlung historischer Instrumente. Sie stammen aus den Beständen historischer Sternwarten, beginnend mit der Jesuitensternwarte aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Der Band bietet eine Darstellung aller Instrumente in Bild und Text. Darunter sind Teleskope aus zwei Jahrhunderten, Winkelmessgeräte, Uhren, Globen sowie diverse Zusatzinstrumente für die Positionsastronomie und für astrophysikalische Forschungen. Zur dokumentierten Sammlung gehören auch Geräte aus Wiener Werkstätten, die das hohe Niveau des dortigen Instrumentenbaus im 19. Jahrhundert bezeugen.
Im zweiten Teil des Buches wird erstmals die zwischen 1932 und 1935 entstandene Geschichte der Wiener Sternwarten von Johann Steinmayr mit einem biographischen Essay von Nora Pärr im Druck vorgelegt. Seine Darstellung fußt auf einem umfangreichen Quellenstudium und ist bis dato die vollständigste ihrer Art. Steinmayr, der dem Jesuitenorden angehörte, wurde 1944 aufgrund seiner Beteiligung an der österreichischen Widerstandsbewegung vom nationalsozialistischen Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.

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Bibliographische Angaben:

Jürgen Hamel, Isolde Müller, Thomas Posch  (Hrsg.): Die Geschichte der Universitätssternwarte Wien. Dargestellt anhand ihrer historischen Instrumente und eines Typoskripts von Johann Steinmayr (Acta Historica Astronomiae ; 38). Frankfurt am Main: Verlag Harry Deutsch, 2010, 324 S., ISBN 978-3-8171-1865-6, zahlr. Abb., 15 x 21 cm, Broschur EUR 29,80.
Vertrieb durch AVA - Akademische Verlagsanstalt ISBN 978-3-944913-29-2.

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Letzte Änderung: 2016-05-13 durch H. Steinle